Examensarbeit Stefan Krissel

Examensarbeit NoteSollen wir aufhören, von Frei­heit zu sprechen? Mit dieser Frage habe ich mich in mein­er Exa­m­en­sar­beit auseinan­derge­set­zt. Die Antwort lief­ere ich gle­ich im ersten Wort der Arbeit, sie ist schlichtweg: „Nein!” Umständlicher­weis­er­weise waren zur Begrün­dung dieser doch sehr eingängi­gen Aus­sage etwa 100 Seit­en Text nötig, die ich dann ja auch noch schreiben musste.

Aber sei’s drum, der Aufwand hat sich gelohnt: Die Arbeit wurde mit ein­er 1,00 bew­ertet und war somit offen­bar nicht die aller­schlecht­este, die Prof. Dr. Thomas Schmidt, Fach­bere­ich Katholis­che The­olo­gie an der Uni Frank­furt, je gele­sen hat­te. Aber es kam sog­ar noch bess­er! Die Arbeit machte mich um 300 Euro reich­er, denn dank ihr wurde ich der erste Preisträger des ab sofort jährlich vergebe­nen Abschlus­sar­beit­en-Preis­es des Alum­ni-Vere­ins des Fach­bere­ichs Katholis­che The­olo­gie. Das erste mal, dass ich etwas gewon­nen habe, juhu­uu!

In der Arbeit geht es um die Frei­heit des Men­schen, let­ztlich um die des men­schlichen Wil­lens. Einige Leute, beson­ders aus der hirn­forschen­den Frak­tion, möcht­en genau jene gewis­ser­maßen abschaf­fen und führen dazu starke Belege an. Dum­mer­weise ver­suchte man aber zu ren­nen, bevor man laufen kon­nte. Man wurde zwar nicht müde zu argu­men­tieren, warum es einen freien Willen nicht geben könne, aber genau zu sagen, wie ein freier men­schlich­er Wille über­haupt sin­nvoll zu denken ist – diese Mühe hat sich kaum ein­er gemacht.

Erster PreisHät­ten gewisse Leute in ihrem Feldzug gegen die Frei­heit ein wenig Mühe darauf ver­wen­det, sich darüber klar zu wer­den, was men­schliche (!!!) Frei­heit über­haupt nur bedeuten kann, hät­ten sie wohl am ehesten ihre Sachen gepackt und wären spazieren gegan­gen. Meine Grundthese ist, dass men­schliche Frei­heit ohne­hin immer nur teil­weise vorhan­den ist. Sie ist niemals voll­ständig an- oder abwe­send. Zudem „hat” man sie nicht ein­fach. Man muss sie erlerne, sie üben, sie sich erar­beit­en. Nur dann kön­nen wir wirk­lich freie Men­schen sein.

Rechtliches – Copyright etc.

Einige rechtliche Hin­weise zur Benutzung der Arbeit: Sie liegt hier für jed­er­mann und jed­er­frau kosten­los zum Herun­ter­laden als PDF-Datei bere­it. Man darf sie nach Belieben lesen (wer will, auch zitieren) und weit­ergeben.

Was man jedoch auf gar keinen Fall darf: Teile des Inhalts als sein eigenes geistiges Werk deklar­i­eren. Zitieren ohne Quel­lenangabe ist auch ver­boten. Die Ursprungs­datei und das Lay­out dür­fen nicht verän­dert wer­den. Eben­so erlaube ich es nicht, Teile des Inhalts los­gelöst vom Rest weit­erzugeben.

Beson­ders bei Kapi­tel 2 „Warum es Frei­heit nicht geben kann” stünde eine vom Rest los­gelöste Betra­ch­tung einzel­ner Textpas­sagen zum Gesam­taus­sagewun­sch der Arbeit in krassem Wider­spruch! Das heißt natür­lich auch, dass beim Zitieren bitte nicht so getan wer­den darf, als würde ich ins­ge­samt gegen die Frei­heit sprechen. Ich bitte hier­mit alle Leser darum, sorgfältig zwis­chen Aus­sage­ab­sicht und sprach­lichen Werkzeu­gen zur Ver­mit­tlung der­er zu unter­schei­den.

Nun viel Freude beim Lesen!

Voll­ständi­ge Exa­m­en­sar­beit von Ste­fan Kris­sel als pdf