Solar System Scope – Online-Sonnensystem

Mit Stel­la­ri­um kann man sich ja vor allem den Nacht­him­mel anse­hen. Wenn man das gan­ze Son­nen­sys­tem betrach­ten will, geht das zwar (als Stand­ort „Son­nen­sys­tem­be­ob­ach­ter” ange­ben), aber, wie ich fin­de, nicht ganz opti­mal. Leich­ter zugäng­lich ist da Solar Sys­tem Scope.

Die­se Anwen­dung benutzt man am PC haupt­säch­lich online. Man kann es auch her­un­ter­la­den, muss es aber kau­fen. Dafür bekommt man bes­se­re Gra­fik. Für Han­dys und Tablets gibt es eine App. Wir schau­en uns aber die Inter­net-Ver­si­on an, wie wir sie an unse­ren Com­pu­tern benut­zen können.

Um Solar Sys­tem Scope zu nut­zen, rufe in einem neu­en Tab die Sei­te www​.solar​sys​temscope​.com auf. Zunächst wirst du die­sen Begrü­ßungs­bild­schirm sehen: 

Natür­lich soll­test du jetzt auf Start kli­cken.

Dann beginnt das Pro­gramm zu laden und du kannst nach kur­zer Zeit das Modell des Son­nen­sys­tems sehen, das unge­fähr so aus­se­hen sollte:

Natür­lich sind die Son­ne und die Pla­ne­ten im Ver­hält­nis zum gan­zen Son­nen­sys­tem viel zu groß dar­ge­stellt. Das haben aber die Pro­gram­mie­rer absicht­lich gemacht, damit man die­se Objek­te über­haupt erken­nen kann. 

Du kannst das Son­nen­sys­tem nun so ähn­lich wie den Him­mel bei Stel­la­ri­um bedie­nen. Pro­bie­re es aus!

Das Datum und die Uhrzeit

Du kannst dir das Son­nen­sys­tem zu einem ganz bestimm­ten Zeit­punkt anse­hen. Die­sen kannst du ganz ein­fach unten einstellen.

Wenn du auf den Play-Knopf klickst, kannst du die Bewe­gung des Son­nen­sys­tems nach­ver­fol­gen und den Zeit­ab­lauf auch beschleunigen.

Seitenleiste links

Auf der lin­ken Sei­te siehst du die­ses Feld:

Beim Klick auf die Lupe kannst du Objek­te suchen. Prak­tisch: Du bekommst eine Lis­te mit Objek­ten, die du aus­wäh­len kannst.

Wenn du auf das Zahn­rad klickst, bie­ten sich ver­schie­de­ne Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Du kannst z.B. die Grö­ße der Objek­te (also Son­ne, Pla­ne­ten usw.) auf „rea­lis­tisch” set­zen. Dann wirst du sie aber nicht mehr gut erken­nen. Außer­dem gibt es noch vie­le ande­re Einstellungsmöglichkeiten.

Wenn du auf das Pla­ne­ten­sys­tem klickst, öff­net sich ein beson­ders inter­es­san­tes Menü, das du unten siehst:

Hier kannst du noch mehr als das Son­nen­sys­tem erfor­schen, z.B. den Nacht­him­mel wie in Stel­la­ri­um anschau­en, Ster­ne anse­hen oder sogar in Pla­ne­ten hin­ein­schau­en, so wie hier in den Saturn:

Entfernungswahl

Auf der rech­ten Sei­te in der Son­nen­sys­tem-Ansicht fin­dest du die­se Einstellungsmöglichkeit:

Hier kannst du ein­stel­len, wie weit die Ent­fer­nung dei­nes Betrach­tungs­punk­tes von der Son­ne sein soll. 

Die dich­tes­te mög­li­che Ent­fer­nung ist etwa eine Mil­li­on Kilo­me­ter, die wei­tes­te über 200.000 Lichtjahre!

In einer Ent­fer­nung von etwa 3 AE (= Astro­no­mi­sche Ein­hei­ten; 1 AE = etwa 150 Mil­lio­nen Kilo­me­ter) kannst du gut die Bah­nen der inne­ren Pla­ne­ten sehen.

Für alle Pla­ne­ten musst du dich 53 AE ent­fer­nen und um auch die äuße­ren Zwerg­pla­ne­ten (Plu­to, Hau­mea, Mak­e­make, und Eris) zu sehen, musst du dich etwa 100 AE (das sind 15 Mil­li­ar­den Kilo­me­ter) von der Son­ne entfernen.

Wenn du dich min­des­tens 100 Licht­jah­re ent­fernst, kannst du die Ster­ne in unse­rer Umge­bung erken­nen und bei etwa 20.000 Licht­jah­ren kannst du schon ganz gut die Milch­stra­ße erken­nen und wo sich in ihr die Son­ne befin­det. Wie das aus­siehst, erkennst du unten.

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