Vigil. Zuckerhut und wir waren im Paradies

Hal­lo zusam­men, ges­tern war ich ein wenig faul, also muss ich heu­te den Ein­trag von ges­tern und heu­te schrei­ben, ich hof­fe, ich bekomm noch alles zusam­men mit Lisas und Johan­nes Hil­fe.   27.07. Nach­dem wir mor­gens mal wie­der vor 7 früh­stü­cken muss­ten, qua­si mit­ten in der nacht, haben wir uns erst noch kurz aus­ge­ruht und dann auf den lan­gen Pil­ger­weg zur Copa­ca­ba­na gemacht. Unter­wegs haben wir vie­le Pil­ger mit Schlaf­sä­cken und Iso­mat­ten gese­hen, wir haben uns aber dage­gen ent­schie­den an der Copa­ca­ba­na zu schla­fen, weil wir vor allem Beden­ken wegen der Orga­ni­sa­ti­on (Toi­let­ten etc. ) vor Ort hat­ten und vor Platz­man­gel. Der Pil­ger­weg war recht lus­tig, irg­ned­wann sind wir dann an der Sta­ti­on ange­kom­men, wo wir die Essens­pa­ke­te fürs Wochen­en­de holen konn­ten, oder auch nicht… Dort waren elend lan­ge Schlan­gen, so dass wir uns dage­gen ent­schie­den haben uns dort anzu­stel­len. Ich woll­te aber eigent­lich schon ger­ne so ein Paket haben und Johan­nes auch. Also haben wir noch 2 jungs ani­miert und Lisa war dann auch noch mit dabei, wir sind dann zu fünft doch dage­blie­ben und haben uns in die Schlan­ge gestellt, vor­ne stand der ‘Boris‘ zu dem sind 2 von den Män­nern hin­ge­lau­fen, bzw. hin­gerobbt sehr aben­teu­er­lich. =) Jeden­falls hat­te wir dann inner­halb von ca. 1,5 Stun­den unse­re Essens­pa­ke­te, 9 Stück, wir haben dann ein biss­chen was noch den Leu­ten von der Müll­ab­fuhr gege­ben, die haben sich rich­tig dar­über gefreut. Nach­dem wir etwas geges­sen und den Rest ver­staut hat­ten, haben wir erst­mal ein biss­chen Speed-Pil­gern gemacht, wir haben einen Bus, der an einer Ampel stand gestürmt und sind damit soweit gefah­ren wie wir kamen (Bus­fah­ren hier ist immer wie­der ein Aben­teu­er). Den Rest bis zur Copa­ca­ba­na sind wir gelau­fen. War auch nicht mehr weit. Dort war schon der Weg für den Papst abge­sperrt, sodass wir gar nicht mehr auf den Strand drauf kamen. Aber wir hat­ten recht gute Plät­ze, ziem­lich weit vor­ne am Weg des Paps­t­est. Dort haben wir dann ca. 2,5 Stun­den gewar­tet bis der Papst durch­kam. Wir haben ihn sogar gese­hen. Das war ein rich­ti­ges Gedrän­gel dort. Eini­ge Zeit nach­dem er weg war, wur­de dann auf­ge­macht und wir konn­ten auf den Strand gehen. Dort fan­den wir recht schnell eine Grup­pe aus Düs­sel­dorf, die ihr Lager am Strand auf­ge­schla­gen hat­te. Die waren total nett, wir durf­ten uns zu denen set­zen, sogar mit auf deren Iso­mat­ten. Wir haben denen dafür ein paar Chips aus dem Essens­pa­ket abge­ge­ben. Der Platz war auch echt gut, wir hat­ten von dortvbaus einen guten Blick auf eine Lein­wand und konn­ten die Vigil von dort bequem mit­ver­fol­gen, lei­der gab es kei­ne Ker­zen, so wie damals in Aus­tra­li­en.. Das wäre noch schö­ner gewe­sen. Alles in Allem war die Orga­ni­sa­ti­on aber ganz gut, dafür, dass die Ver­an­stal­tung so kurz­fris­tig ver­legt wur­de. Scha­de nur, dass wir nicht da schla­fen konn­ten. So spæt, wie wir da waren, hät­ten wir eh kei­nen Platz mehr bekom­men. Nach der Vigil sind wir dann heim, wir waren alle rich­tig müde. Uiuiui, grad ist das King­soft­of­fice abge­stürzt, aber ich hab zum Glück den getipp­ten Text wie­der­ge­fun­den, puhhh. Mit der Metro kamen wir richig schnell nach Hau­se, es war gar nicht mal so voll und die Metro fährt auch nicht so lang wie der Bus. Und sie fuhr vor allem. 😉 Zu Haus haben wir uns dann noch ein wenig mit den andern aus­ge­tauscht, denn lei­der haben wir kei­nen aus der Lim­bur­ger Grup­pe auf dem Feld wie­der­ge­trof­fen. An die­sem Tag haben wir beson­ders an das Braut­paar Olli und Anne­ke gedacht, wir wün­schen den bei­den alles Lie­be für ihre gemein­sa­me Zukunft.     28.07. Wir dach­ten heu­te mor­gen kön­nen wir aus­schla­fen, aber dann gabs schon um 8 Uhr früh­stück. Dan­nach konn­ten wir dann die Abschluss­mes­se im Fern­se­hen anschau­en, wäh­rend­essen ist der ein oder ande­re ein­ge­schla­fen. Die Mes­se war kom­plett auf por­tu­gie­sisch, und die weni­gen eng­li­schen Wor­te wur­den ins por­tu­gie­si­sche über­setzt, toll… Nach der Abschluss­mes­se sind wir dann in ein Ein­kaufs­zen­trum um Mit­tag zu essen, es war echt lecker. Danach sind wir wei­ter in die Stadt um auf einen Markt zu gehen, das war gar nicht mal so ein­fach dahin zu kom­men. Wir sind auch durch echt gru­se­li­ge Gegen­den gelau­fen, aber wir was­rern ja zu 8. und irgend­wann haben wir die­sen Markt dann auch gefun­den, es war eher so ein Basar, aber ganz lus­tig, wir haben ein paar Sou­ve­nirs und Post­kar­ten gekauft. Da waren auch voll vie­le Essens­stän­de und tan­zen­de Leu­te sehr lus­tig. Jetzt chil­len wir die gan­ze Zeit und ich blog­ge, die Kat­rin feilt sich die Nägel und schwätzt Unfug, die Laris­sa hat kei­ne Lust sich umzu­zie­hen, die Toni flech­tet der Kat­rin die Haa­re, die Lisl hat nas­se Haa­re und böb­elt und so wei­ter. Die Sil­ke ist aufm Klo. Gleich haben wir noch einen Got­tes­dienst mit Andre­as und dann gehen wir Piz­za-all-you-can-eat essen. Soo wie­der zurück in der Unter­kunft. Der Gotts­dienst war wirk­lich schön, unse­re Grup­pe hat genau in die klei­ne Kapel­le hier hin­ein gepasst. Wir haben viel gesun­gen. Mir ist leicht schlecht von der vie­len Piz­za. Aber lecker war sie, zum teil auch echt cra­zy, Pom­me­s­piz­za, oder Chees­bur­ger­piz­za. Das gan­ze funk­tio­niert so: jeder zahlt 35 real ( ca 12 euro) und dann kommt stän­dig jmd mit neu­en piz­za­s­or­te und bie­tet dir ein stück an, man kann sich slso durch­pro­bie­ren. spä­ter gibts dann auch süße piz­za, bana­ne, scho­ko, man­go, mara­cu­ja, erd­beer, kokos, uvm. echt lecker, aber ein­deu­tig zu viel. Lei­der gabs bei man­chen spä­ter pro­ble­me mit den essens­kar­ten, sodass wir es selbst zah­len muss­ten und nicht mehr von der kar­te abbu­chen konn­ten, aber na ja, lecker wars trotz­dem. bis bald, mor­gen gehts auf den zucker­r­hut.   29.07. Ein rie­sen Spaß, wir chil­len gra­de bei den Jungs, das ist lus­tig hier, die put­zen das ers­te mal in ihrem Leben ein Klo. Der Jan hat sich auch erst­mal ein Hemd ange­zo­gen zum Klo­put­zen. Heu­te mor­gen muss­ten wir wie immer früh früh­stü­cken, dann haben wir uns eben­falls früh zum Zucker­hut auf­ge­macht, das war eine witrk­lich sinn­vol­le Ent­schei­dung, denn mit­tags waren elend lan­ge Schlan­gen. Auf dem Zucker­hut war es wirk­lich schön, wir hat­ten einen tol­len Blick von da oben und es gab klei­ne Äff­chen da 🙂 Wir sind mit einer Seil­bahn hoch­ge­fah­ren. Es war echt ganz cool, man konn­te voll viel da oben rum­lau­fen. Danach sind wir zu den Trep­pen von St. Tere­sa gegan­gen, die sind gefliest mit ganz vie­len ver­schie­de­nen Flie­sen, es gab auch wel­che auf denen Frank­furt abge­bil­det war. Gleich gibts einen Got­tes­dienst und danach ist hier Par­ty, Pfarr­fest oder so, wir sind ein­ge­la­den, mal schau­en, wie das wird. Bis bald.     30.07. Die neus­ten Neu­ig­kei­ten des Tages: Was­ser­knapp­heit in Rio. Hier ist irgend­wie ein Was­ser­kraft­werk kaputt, des­we­gen funk­tio­niert die Klo­spüh­lung nicht mehr.. Duschen geht im moment noch aber der Was­ser­hahn ging auch schon­mal nicht und Was­ser ist knapp. Wir sind gespannt, wanns wie­der geht, es gibt schon seit ges­tern Pro­ble­me. Das Fest ges­tern war ganz lus­tig, aber nicht so toll wie das in Sal­va­dor, aber viel­leicht waren wir auch ein­fach zu müde.. Nun zu heu­te: Es gab zum Früh­stück (wel­ches um 6:30h !!!!! Orts­zeit statt­fand) schlech­te Nach­rich­ten.. Der Aus­flug an die Cos­ta Ver­de wur­der fälsch­li­cher­wei­se für mor­gen gebucht, da haben wir aber kar­ten für den Chris­tus und abends einen Abschluss­got­tes­dienst. Also wur­de alles von Deutsch­land aus getan, dass wir doch noch da hin­fah­ren konn­ten. Und es hat funk­tio­niert. Nach lan­gem war­ten und lan­ger Bus­fahrt erreich­ten wir einen Strand, an dem ein gro­ßes Boot für uns bereit­stand. Mit dem sind wir dann ins Para­dies gefah­ren. Wir waren an 3 ver­schie­der­nern Inseln, wo wir vom Boot aus ins Was­ser konn­ten. Es war sooooo schön, Strand, Pal­men, wei­ßer Sand, glit­zern­des Meer, Fische, ein­sa­me Inseln… Ein ein­zi­ger Traum. Und lecker Essen gabs auf dem Boot auch noch. Zurück in der Unter­kunft haben wir dann von der Was­ser­knapp­heit erfah­ren, aber inzwi­schen habens alle geschafft zu duschen, so schnell haben wir dasnoch nieh­in­be­kom­men.. Bil­der gibt es hof­fent­lich ab Don­ners­tag wie­der, sofern das mit dm Inter­net in Igu­acu funk­tio­niert, wir wer­den es sehen. Übri­gens uns­re Grup­pe ist super. Es macht so ein Spaß mit allen.