Baustellen-Blog 28. März 2010

Fruchtbare Flips, Absenkung, Verlängerung und merkwürdige Pfeiler

Es ist äußerst fas­zi­nie­rend: Haben wir uns vor zwei Wochen noch über den drit­ten Flip gefreut, so kön­nen wir dies­mal bereits die Ankunft des vier­ten sei­ner Art ver­mel­den. Da scheint wohl irgend­wer Früh­lings­ge­füh­le zu haben…

Letz­te Woche war wie­der ein Arti­kel zur Bau­stel­le in der Zei­tung, in dem ver­mel­det wur­de, dass der beto­nier­te Brü­cken­teil nun her­ab­ge­senkt wur­de, denn bis­her ruh­te er noch auf Stahl­tei­len, die nun aber her­aus­ge­nom­men wur­den. Eine sehr fas­zi­nie­ren­de Tech­nik, muss man zuge­ben. Ich könn­te so ein schwe­res Ding nicht heben – oder sen­ken.

Nach die­sem Manö­ver hat man begon­nen, flei­ßig Stahl­ge­rüs­te und Ver­scha­lun­gen für den unte­ren Brü­cken­teil auf­zu­bau­en, so dass dort dem­nächst auch Beton gegos­sen wer­den kann – dann wer­den wir viel­leicht auch mal auf die Brü­cke gehen und dort Fotos machen kön­nen. Ober­halb des nun beto­nier­ten Brü­cken­ab­schnitts sind merk­wür­di­ge Beton­stu­fen tief im Boden anzu­tref­fen. Kei­ne Ahnung, für was die mal gut sein wer­den.

Noch mys­te­riö­ser wird es aller­dings ober­halb der Bahn­stre­cke nach Wies­ba­den. Die Stre­cke bekommt ja wohl auch eine neue Brü­cke, aber bis­her war ich der nai­ven Mei­nung, die­se wür­de die alte gewis­ser­ma­ßen erset­zen. Nun sieht man aller­dings, dass eini­ge Meter ober­halb der jet­zi­gen Stre­cken­füh­rung ziem­lich mas­si­ve Pfei­ler gebaut wer­den. Wird da etwa die gan­ze Stre­cke ein paar Meter Rich­tung Rhein-Main-Thea­ter ver­legt? Das wäre ja schon star­ker Tobak! Wir wer­den es sehen…